Musik

Manchmal

spürt man etwas,

von dem man nicht ahnte,

dass es gefehlt hat.

Unaufgefordert.

Beinahe unbemerkt.

Und plötzlich

verändert sich etwas.

Nicht die Welt.

Nur ihre Farben.
Wunderschön. 

Du bist am Rand meiner Tage.

Nicht nah genug für Berührung.

Nicht fern genug für Vergessen.

Zwischen Worten

wächst etwas Großes. 

Leicht wie ein Lachen

im Sonnenlicht.

Vertraut

wie ein flüchtiger Gedanke.

Vielleicht genügt das schon.

Dass manche Melodien

nicht gehört werden müssen,

um zu bleiben.

Wie ein Lied,

das niemand singt

und das dennoch

den ganzen Raum erfüllt.

Vielleicht ist das alles, was bleibt.

Und alles, was nötig ist.

Liebe. 

wie der Klang

von leiser Musik.

Und dann Stille.