Beatrice Voigt
geboren 1971 in Schwerin
Freie Autorin
Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Erzählung, Kunst – und Kulturprojekte

Hallo und herzlich Willkommen auf meiner Internetseite. Hier findet Ihr eine Auswahl meiner Gedichte und eine Übersicht über mein Schaffen und meine aktuellen Projekte.


Hier findet Ihr den Videomitschnitt von meiner Lesung zu den Literaturtagen 2015 in Schwerin. Das war ein wirklich toller Abend und ich danke nochmals allen Gästen und Mitwirkenden. Und wer nicht dabei sein konnte – das ist eine gute Zusammenfassung und eine sehr schöne Erinnerung.

„Schreiben ist wie Tanzen – ähnlich, wie beim Tanzen übernimmt die Seele die Aufgaben der Sinne, dann beginnt sich der Körper ganz von allein zu bewegen. So bekamen meine Worte einen Rhythmus, wurden zu einer Musik, die ich liebte.“

funkelnagelneu

Spiegelbild

 
Gewitter kommt auf und der Mond steigt leise die Treppe hinauf.

Der zarte, nackte Fuß berührt sanft das seichte Wasser des Flusses.

Und ein flüchtiges Wesen stellt Fragen, so leise, dass sie niemand hört.

 

Könntest Du zeichnen, was Dich schöner werden lässt?

Die Träume in die Erfüllung holen? Einfach so?

 

Der Zweifel lacht boshaft und

versteckt sich im perfekten Himmel der Seligkeit.

So betrachtet, ergibt alles keinen Sinn.

 

Der Motor surrt leise, die Stadt weit entfernt.

Gehen wir tanzen, bevor es dunkel wird?

Lieben wir uns im blassen Gelb des Anderen?

 

Ich berühre Dich vorsichtig

Still.

Und habe so Hunger nach Leben.

 

Unsichtbar wirfst du zurück, was Andere dir zumuteten.

 

Ich habe meinen Schuh verloren… sage ich lachend.

Um Mitternacht.

Und im gleißenden Licht des Meeres schließe ich einen Pakt mit mir allein.

 

Küsse, die wie Wahrheit schmecken und

Sinnlichkeit paart sich mit dem Duft von Kaffee.

Bevor es laut wird.

 

Der Sonntag Morgen verschafft Glück in der vollkommenen Berührung.

Außerhalb der Welt.

 

Kleine Seelen erzählen von Vergangenheit und großen Abenteuern, die ganz winzig sind und doch

Alles

bedeuten.

 

Nur noch ein ganz kleiner Schritt und dann..

Fallen. In die absolute Tiefe. Loslassen und niemals das Herz erklären.

Bewusstlosigkeit der Liebe.