Eine Handvoll

Hast du etwa neue Worte erfunden?
Sie klingen so seltsam schön.
Ganze Geschichten draus gewoben,
um sie mir leise zu erzählen?
Ich lausche vorsichtig dem Regen.
Und trotze dem Sturm,
beginne gar, ihn zu mögen.
Und bist du auch weit fort,
so kann ich dich doch verstehen.

Das Grau liegt tief in den Wäldern begraben.

Gerade aus gehen.
Die Wirklichkeit fest im Blick.
Und alle Sinne vergessen.
Hinter jeder Ecke könnte der Teufel stehen.
Einfache Wege, statt Dornen und Hecken.
Illusionen nur?
Was müsste ich hergeben?
Einsamkeit fordert einen seelischen Preis.
Der Ausgangspunkt liegt wieder vor mir.

Und auf der Stelle tretend,
höre ich in der Ferne ein Fest.
Wein und Gesang und wunderschöne Klänge.
Und ist der Weg auch noch so beschwerlich.
Dornen im Gesicht.
So steig ich doch von meinem hohen Rosse
und über schmale Pfade, unwegsames Geäst,
erreiche ich das Leben.
Und bis zum Morgengrauen, Menschen fest umarmend.

Atme ich das Glück.

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