Émile Zola – “ Thérèse Raquin “

Vor 175 Jahren wurde Émile Zola geboren und deshalb empfehle ich euch heute seinen sehr erfolgreichen und bedeutsamen Roman “Thérèse Raquin“, der 1867 erschienen ist. Für Zola war es der literarische Durchbruch und machte ihn auch über die Grenzen Frankreichs bekannt. Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und als Begründer des Naturalismus.

Die Titelheldin – Thérèse Raquin, Tochter eines Seefahrers und einer Nordafrikanerin, die in der französischen Provinz bei ihrer Stiefmutter aufwächst, wird in dieser Geschichte zur Ehebrecherin und Mörderin. Vorrangig geht es um die kritische Darstellung des Kleinbürgertums und die daraus resultierenden Grenzen. Thérèse wird zur Hochzeit mit ihrem Stiefbruder gezwungen und ist unglücklich. Die Ehe erweist sich als leidenschaftslos und langweilig und sie beginnt eine Affäre mit einem Freund ihres Mannes und verliebt sich. Daraus entsteht ein mörderischer Plan und das Gewissen der Verliebten lässt sie durch die Hölle gehen und endet in Gewalt und Selbstzerstörung. Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich diesen Roman gelesen habe und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich sehr in der Geschichte steckte und mich das Ende total überrascht hat. Also lesen..!

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