Tränen in den Augen

Glitzernde Landschaften.
Schauen in das sonnenlose Licht.
Für diese Schönheit fehlen die Worte.
Rosa schimmernd, empfindlich
weich, diese Haut, aus der man nicht kann.
An dessen Schulter ich lehne,
nicht perfekt bis ins Detail, der Körper.
Schön.
 
Auf Schaukeln schwangen wir in ein liebliches Diesseits.
An einsamen Orten nicht einsam sein.
Hol nochmal Schwung!
Was wir nicht sehen können, da will ich sein.
Im Wunsch können wir nicht fallen.
Also kann auch nichts zerbrechen.
Zeit wird scheinbar vergessen und
kann nicht nachgeholt werden.
 
Der alles umfassende Plan.
Orientierung an ängstlichen Tagen,
liegt achtlos in einer Ecke des unbewohnten Zimmers,
wie Scherben in tausend Teilchen zersplittert.
Ich renne zitternd vor der Zukunft davon,
mit einer Last, die ich unmöglich tragen kann
direkt in die Vergangenheit,
die mir fremd erscheint.
 
Kannst du mir helfen?
Das Seil ist so dünn,
wie ein gespaltenes Haar,
auf dem ich balanciere.
Du musst nicht viel tun.
Nur.
da.
sein.
und die Tränen trocknen.

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