Thomas Wolfe – «Schau heimwärts, Engel»

Schau heimwärts, Engel – für mich einer der größten amerikanischen Romane, erstmals 1929 erschienen und 2009 neu übersetzt von Irma Wehrli, bekannt und geübt in Neuübersetzungen, unter anderem von Dostojewski und Stendhal.

Prall gefüllt mit Leben, ein Fest für die Sinne. Voller Schrecken und Melancholie. Aufrichtig bis ins kleinste Detail und einzigartig in seiner Erzählweise.

Thomas Wolfe, ein riesiger Mann mit einem so zarten Gefühl für das wirklich Bedeutende. Fast atemlos schreibt er sich den Hass seiner Herkunft, die amerikanische Provinz,  von der Seele und das auf eine Art, der man sich nicht entziehen kann. Aber auch das Verändern des Schicksals, das Anderssein und nicht verhaftet sein müssen in seinen Wurzeln. Das hat Mut gemacht, damals, wie heute.

Ich füge noch eine Rezension von Arno Geiger aus „Die Welt“ als Link hinzu.

http://www.welt.de/welt_print/article3705845/Die-Wunden-der-Kindheit.html

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