Selbstbewusst

Wo sollen wir nur hin, mit unseren empfindsamen Seelen,

mit unserem kleinen Leben,

wenn es nicht die Höhepunkte gäbe und

wenn wir nicht die Demut des Augenblickes empfinden würden?

All dieses Gestampfe und Geschubse, all das Aufbegehren eines Volkes, einer Gruppe, einer Religion, oder selbst in den eigenen Familien – wir täuschen nur Gemeinschaft vor, weil wir sie uns wünschen, mehr als alles andere und weil wir sie brauchen, um zu überleben. Aber wir verlieren darüber das Gefühl für uns selbst, wenn wir uns wahllos anschließen.

Aber Menschen sind nur gemeinsam stark, wenn jeder Einzelne es auch ist und für sich stehen kann. Nur dann ergänzen wir uns. Mitlaufen wird uns nie wirklich erfüllen, weil wir den Sinn nicht verstanden haben und nicht mehr selber denken.

Erst wenn wir uns selbst mögen und gut zu uns und unseren Nächsten sind, egal wer diese Nächsten auch immer sind, erst dann sollten wir uns zusammen tun und könnten unsere Ziele vereinen.

Weder Einsamkeit noch Quantität genauso wie mangelndes Wissen, (auch ,wenn es als solches nicht erkannt wird – Dilemma?!) alte Muster oder anerzogenes Verhalten machen uns nicht automatisch zu einer Gruppe Gleichgesinnter, noch gibt es uns das Recht über andere zu urteilen oder gar zu richten. Auch falsche Vorstellungen, die aus Egoismus oder Verwirrungen (durch die Medien.. oder was weiß ich) entstanden sind, erheben uns nicht über andere. Nur wirklich empfundener Respekt voreinander, der nur erwachsen kann, wenn man ihn auch für sich selbst empfindet, kann etwas Großes Gemeinsames aus uns machen.

Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestEmail to someone