Keine Gewalt

Ich hätte dir so gern die Welt geschenkt.

Erinnerung, fein unter die Wirklichkeit gewebt.

Schön, wenn man wächst durch einen Anderen.

Ich bin ein Tänzer.

Und das Leben?

Die Bühne.

Sternstunden und Herbsttage.

Kommst du oder gehst du?

Unterschied.

Die Verbesserung in veränderter Gestalt.

Umstände gehen und kommen.

Immer im Ausgleich?

Nein!

Ich glaube nicht.

Irgendwas bleibt immer am Rand erhalten.

Und doch die Gewissheit,

dass jede Mauer durchbrochen werden kann,

scheint sie noch so unverwüstlich.

Ein winziger Riss, kaum zu erkennen,

und gelingt es der Sonne ihn zu finden –

Sicht –

dann gibt es einen anderen Lichteinfall –

Blick –

der sich immer lohnen wird.

Formen und Farben als Erinnerungsfetzen.

Nicht schwarz, nicht weiß.

Nicht grau.

Lass mich!

dein Hellblau sein.

Meer und Himmel.

Melancholisch.Keine Gewalt

Unendlichkeit und Harmonie.

Vielleicht.

Bild: Alyssa Voigt

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